Neujahrsempfang 2016 von Vereinsring und Ortsbeirat Eingestellt am Februar 25, 2016 von VR_Breckenheim_ADMIN

0

Zum Neujahrsempfang am  24. Januar hatten Ortsbeirat und Vereinsring wieder alle Vertreter der Vereine, Vereinigungen und Institutionen von Breckenheim und  auch einige „verdiente“ Bürger/innen mit ihren Partnern eingeladen. Die Veranstaltung fand , aufgrund des derzeit wegen Umbauarbeiten „geschlossenen“ Vereinshauses, im evangelischen Gemeindehaus statt.

Ortsvorsteher Bernd Scharf begrüßte — auch im Namen von Berthold Stock (Vorsitzender des Vereinsrings) — den Landtagsabgeordneten Horst Klee, den stellvertr. Stadtverordnetenvorsteher Hans Peter Schickel, Bürgermeister (und Sozialdezernent)  Arno Goßmann, Stadträtin Rose-Lore Scholz, Stadträtin Sigrid Möricke, die ehrenamtliche Stadträtin Helga Skolik, Dennis Volk-Borowski (SPD-Stadtverordnetenfraktion), Christiane Hinninger (Vorsitzende Stadtverordnetenfraktion „Bündnis 90 Die Grünen“, den ehemaligen Leiter der Ortsverwaltung Nikolaos Stavridis, die stellvertr. Leiterin der Ortsverwaltung Breckenheim und Medenbach Krystyna Bickel, Rainer Pfeifer (Ortsvorsteher von Nordenstadt) sowie  Hannelore Becht, Wolfgang Düring (neu ab 1.1.16) und Armin Spitz vom Seniorenbeirat, ebenso Pfarrer Fippinger.

Außerdem waren die ehemaligen Ortsvorsteher Gerold Koch und Dietrich Kröger, der ehemalige Leiter der Ortsverwaltung Dieter Bohrmann, Frau Dr. Springborn (Allgemeinmedizinerin), Dr. Weidemann (Apotheker) sowie einige Mitarbeiterinnen der Breckenheimer Ortsverwaltung, die  Ländcheskönigin Natalie Weber und die Pressevertreter/in (Wiesbadener Kurier u. Erbenheimer Anzeiger) der Einladung gefolgt, sodass auch sie in die Begrüßung einbezogen wurden.

P1240971Ortsvorsteher Scharf sprach in seinem Jahres-Rückblick davon, dass  der Ortsbeirat Vieles in die Wege geleitet habe und seine Ziele beharrlich verfolgt habe. Leider konnte die Erweiterung des REWE-Marktes noch nicht zum Abschluss gebracht werden. Dahingegen sei der erste Spatenstich für das „barrierefreie Wohnen in der Erlenstraße“ im November erfolgt. Beim Projekt „Schulneubau“ (Zusammenführung von Schule und Kita) sei man vorangekommen, der Erwerb eines Grundstückes stehe an. So könnten auf dem bisherigen Schulgelände wieder neuer Wohnraum für Familien mit Kindern geschaffen werden.  Die Sanierung der Autobahnbrücke, die Erneuerung des Straßenbelags „Hellgasse“ und „Brunnenweg“ seien abgeschlossen und auch die „Ahornstraße“ konnte noch im Dezember eingeweiht werden.

Allerdings muss auf die Fahrbahnerneuerung der Straße in Richtung Finkenhof und auch auf den Lärmschutzwall weiterhin gewartet werden. Der erste Bauabschnitt des Vereinshauses (feuerfeste Türen, Erneuerung der sanitären Anlagen mit dem Bau barrierefreier Toiletten) sei  — dank des Einsatzes von Nikolaos Stavridis — zügig durchgeführt und sehr schön geworden. Außerdem wurde der barrierefreie Zugang (neues Tor) zum Friedhof und die Bushaltestelle (derzeit noch ohne Unterstellmöglichkeit, Erneuerung des Wartehäuschens soll im März erfolgen) in der Rathausstraße (offizielle Einweihung am 24.2. um 12.00 Uhr) fertiggestellt. Am Pfingstborn sind noch neue Bewegungsgeräte installiert worden, sodass dort nun sechs Geräte zur Verfügung stehen. Erfreulich sei auch, dass der Jugendcontainer wieder aktiv genutzt würde, allerdings sei es schade, dass   der „Teenie-Treff“  — mangels Interesse —  geschlossen werden musste.  Des Weiteren wurden zwei große Schirme für den Dorfplatz angeschafft, die entsprechenden Hüllen werden demnächst folgen. Das Vereinshaus wurde mit einem neuen, großen Kühler im „Bürgermeisterzimmer“ bestückt.

Der Ortsvorsteher bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Vereinen und Gruppierungen, die das ganze Jahr über verschiedenste ehrenamtliche Tätigkeiten zum Wohle Breckenheims ausführen und speziell bei Ilona Diefenbach für den schönen Blumenschmuck, den sie bei den Veranstaltungen jeweils zur Verfügung stellt. Ebenso ging sein Dank an den Kirchenvorstand, der dem Ortsbeirat für seine Sitzung und für den Neujahrsempfang die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.  In diesem Zusammenhang sprach er nochmals die Hilfsbereitschaft bei der Einquartierung der Flüchtlinge an, die vom 15.9. bis 13.10.15 in der Sport- und Kulturhalle untergebracht waren.

P1240980Berthold Stock wünschte allen ein erfolgreiches Neues Jahr und begrüßte u. a. die beiden Ehrenvorsitzenden Steffi Keller und Werner Stemmler sowie die Ländcheskönigin Natalie Weber. Er teilte mit, dass Heinz Bohrmann, Manuel Köhler und Hans Schönwetter aus dem Vorstand des Vereinsrings ausgeschieden seien und bedankte sich für deren Engagement.  Heinz Bohrmann hat sich aber bereit erklärt, sich um den Weinstand zu kümmern, bis man einen Nachfolger — der dringend gesucht wird — gefunden hat. Stocks  Dank ging an alle Personen, die während der Breckenheimer Festtage (Ländchesfest, Dorfplatzfest, Kulturtage etc.)  mithelfen, obwohl sie keinem Verein angehören, ebenso den drei Damen, die seit Jahren erfolgreich die „Kranzkinder“ betreuen und dem unermüdlichen Rolf Diefenbach sowie seinem neuen Vorstandsteam.

Er gab bekannt, dass in diesem Jahr die „Kranzkinder-Allee“ eingeweiht werden soll, ein passender Weg sei inzwischen gefunden worden. Dieses Jahr wird es wieder „Kulturtage“ (vom 19.6. bis 3.7.) mit verschiedenen Veranstaltungen geben, die dann mit dem Dorfplatzfest am 2./3. Juli  enden; am 18. März wird die Weinstand-Saison eröffnet.

Die Verleihung des „Breckenheimer Gerichtssiegels“ an Frank Dengel (Vorstand Vereinsring), Nikolaos Stavridis (sein Foto wird künftig auch im „Bürgermeisterzimmer“ hängen), Dieter Becht, Norbert Fein und Dieter Völker (Mitglieder des OBR) wurde vom Ortsvorsteher vorgenommen. Der stellvertr. Vorsitzende des OBR  (Norbert Fein) überreichte dieses auch an Bernd Scharf mit entsprechenden Dankesworten. Vom derzeitigen Ortsvorsteher wurde geäußert, dass nur noch Dieter Becht und er sich zur Wiederwahl (Ortsbeirat) stellen werden.

Berthold Stock nahm die Ehrungen „für besondere Verdienste“ für Anja und Hans Schönwetter sowie Marlies und Heinz Bohrmann vor, sie erhielten einen wunderschönen Blumenstrauß und ein Weinpräsent.

P1240965Horst Klee (MdL) erwähnte in seinem Grußwort, dass man spürt dass die Entwicklung des Ortes vorangetrieben wird und die Probleme gemeinsam angepackt werden. Er sprach über das Flüchtlingsproblem, das auch Hessen (40 000 waren angekündigt, 80 000 sind letztendlich dagewesen) unvorbereitet getroffen hat und war darüber erfreut, dass es auch in Wiesbaden gelungen ist, diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Er forderte die Bürger/innen auf im März zur Kommunalwahl zu gehen. Er fand lobende Worte zum Dorfplatz, das sei eine gute Einrichtung, wo immer fröhliche Leute anzutreffen seien, mit denen man gute Gespräche führen könne. Auch bedauere er, dass es in diesem Jahr kein Grünkohlessen gibt.

H.-P. SchickeI begann seine Ansprache mit herzlichen Neujahrsgrüßen von  Wolfgang Nickel und der Stadtverordnetenversammlung. Auch er erwähnte die „Flüchtlingshilfe“, bedankte sich bei beim Oberbürgermeister und bei Arno Goßmann und speziell bei den  vielen ehrenamtlichen Helfern/innen, die er als den „Sozialen Kitt für die Stadt Wiesbaden“ bezeichnete und deren Notwendigkeit unbestritten sei. Auch er mahnte, die Wahl am 6.3. nicht zu versäumen.

Bürgermeister Arno Goßmann überbrachte die Neujahrsgrüße der Landeshauptstadt und bedankte sich für die Einladung. Er bezeichnete in seiner Rede Breckenheim als das Herzstück von Wiesbaden, einen liebenswerten Stadtteil, in dem nicht nur geredet werde, sondern auch gehandelt. Lobende Worte fand er für den Ortsvorsteher, der in den zurückliegenden Jahren für Breckenheim großartige Leistungen erbracht habe, nicht zuletzt weil er seine Ziele immer beharrlich verfolge.

Bei Pfarrer Fippinger bedankte sich der Bürgermeister nochmals für die Spende (bestimmt für Sprachkurse der Flüchtlinge), die er im Namen der Stadt Wiesbaden –  im Dezember –  nach dem Gottesdienst in der evang. Kirche in Empfang nehmen durfte.

Bürgermeister Goßmann erwähnte, dass im Dezember Christel Althaus, Lothar Wern und Dieter Wink mit der „silbernen Bürgermedaille“ der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet wurden. In diesem Zusammenhang dankte er auch allen Ehrenamtlern für ihr außergewöhnliches Engagement, das in allen Bereichen zu spüren sei.

Er versprach, sich auch weiterhin um die Lärmprobleme (Fluglärm, Autobahn, Bahntrasse) zu kümmern. In Sachen Fluglärm durch die Amerikaner sei man schon ein Stück vorangekommen, es werde jetzt höher und mit mehr Abstand zur Wohnbebauung geflogen.

Zur Haushaltsdiskussion sei zu sagen, dass  das Ringen um den Erhalt der Ortsverwaltungen, ebenso die Verhandlungen über die kostenlose Nutzung der Hallen und Bürgerhäuser für Vereine nicht einfach waren, aber schließlich sei deutlich gesagt: „ Es wird keine Kürzungen geben!“ Mit der Aufforderung zur Wahl zu gehen und den Worten: „Zeigen sie weiterhin Engagement.  Möge ihnen all das Gute gelingen, was sie sich vorgenommen haben“, beendete er seine Rede.

P1240978Hannelore Becht (stellvertr. Vorsitzende u. Sprecherin des Arbeitskreises „Gesundheit und Soziales“) übermittelte vom Seniorenbeirat (auch im Namen der beiden Breckenheimer Mitglieder W. Düring und A. Spitz) Grüße und gute Wünsche für das Jahr 2016 und trug ein kurzes Gedicht („Frieden“) vor. Sie ermunterte die anwesenden Senioren/innen ihr Grundrecht wahrzunehmen und an den Kommunalwahlen teilzunehmen. Gleichzeitig wies sie auf nächste Seniorenbeiratswahl im Herbst dieses Jahres hin, die als reine Briefwahl durchgeführt wird, und an der alle Wiesbadener Bürger/innen ab dem 60. Lebensjahr (etwa 70 000) teilnehmen sollten.

Als letzter kam Pfarrer Fippinger zum Rednerpult, um sich für die gute Zusammenarbeit mit den Breckenheimer Vereinen und dem Ortsbeirat zu bedanken. Er teilte mit, dass im letzten Jahr Kirchenvorstandswahlen stattgefunden haben und der Vorsitz von Rainer Lorenz übernommen wurde.  Pfarrer Fippinger machte darauf aufmerksam, dass die Orgel (Bauj. 1883) dringend restauriert werden muss.

Bernd Scharf kündigte den letzten Gesangsbeitrag „Für eine Nacht voller Seligkeit“ (Peter Kreuder-Melodie) von Miriam Müller (eine ehemalige Breckenheimer Ländcheskönigin, jetzt Musikstudentin in Wiesbaden) an, die am Steinway-Flügel begleitet wurde von Clarissa Forster (ebenfalls Musikstudentin an der Musikakademie Wiesbaden). Zu Beginn der Veranstaltung brachte Miriam Müller den Walzer „Il Bacio“  (Luigi Arditi), später dann „Spiel ich die Unschuld vom Lande“ (aus der „Fledermaus“) zu Gehör, beide Solistinnen wurden mit viel Applaus bedacht.

Fotogalerie „Neujahrsempfang 2016“ (alle Bilder: Rita Spitz)